Tipps zur Energieeinsparung von Ihrem Sanitär- und Heizungsfachbetrieb
Gut zu wissen ist die Informationsrubrik von Sanitär Service Souschek für alle, die ihre Technik besser verstehen möchten. Hier finden Sie leicht verständliche Beiträge rund um die Wartung sowie Energie- und Fördertipps – praxisnah erklärt und ohne Fachjargon. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und Ihnen zu helfen, Kosten zu senken und Anlagen zuverlässig zu betreiben.
Ob Eigentümer oder Gewerbekunde: Wir bündeln aktuelles Wissen zu Heizungswartung, Sanitärpflege und Energieeffizienz, orientiert an geltenden Normen und Richtlinien, damit Sie sich stets gut informiert entscheiden können. So positioniert sich Sanitär Service Souschek in Bernburg als verlässlicher Partner für Sanitär- und Energiethemen.
So senken Sie Ihre Kosten und erhöhen Ihre Energieeffizienz
DIY – also Do It Yourself und Selbermachen – liegt im Trend.
Immer mehr Menschen möchten nachhaltiger leben und mit selbst hergestellten Produkten Ressourcen und Müll sparen. Nebenbei macht es sogar Spaß, auf alte Hausmittel zu setzen und sich selbst natürliche Reinigungsprodukte zusammenzustellen.
Verkalkte Oberflächen im Bad oder in der Küche sind kein schöner Anblick. Um sie wieder schön sauber zu bekommen, braucht es aber nicht unbedingt fertige Produkte aus der Drogerie. Kalklöser lassen sich auch leicht selbst herstellen. Um ein kalklösendes Spray herzustellen, braucht es nicht viele Zutaten:
- 500 ml lauwarmes Wasser
- 15 g Zitronensäure
- 15 ml Spülmittel in Bioqualität
- 2 EL Tafelessig
- ein paar Tropfen ätherisches Öl wie Teebaum, Thymian, Fichte oder Zitrone
Das Öl reinigt und desinfiziert nicht nur extra, es sorgt auch für einen angenehmen, individuell anpassbaren Duft. Natürlich braucht es noch eine Sprühflasche – entweder eine gebrauchte oder eine neue leere Flasche aus der Drogerie.
Als Erstes lösen Sie die Zitronensäure im Wasser auf, danach geben Sie erst die nötigen Spritzer Spülmittel und dann den Tafelessig in die Sprühflasche. Im nächsten Schritt kommen das Wasser mit der Zitronensäure sowie das Öl dazu. Alles verschließen, kräftig schütteln und fertig ist das eigene Kalklöser-Spray.
Kalk lösen in Bad und Küche
Danach ist es einsatzbereit, um schonend und sanft einfach verkalkte und anderweitig verschmutzte glatte Oberflächen zu reinigen. Armaturen und Waschbecken können mit dem selbst gemachten Kalklöser ebenso geputzt werden wie die Toilette, die Badewanne und der Fliesenspiegel. Und auch glatte Oberflächen in der Küche sind einfach mit ein paar Spritzern und einem sauberen Lappen wieder blitzblank. Für eine stärkere Entkalkungsfunktion kann einfach etwas mehr Zitronensäure dazugegeben werden.
Die Vorteile eines selbst hergestellten Anti-Kalk-Sprays sind vielfältig: Sie sparen viel Plastikmüll und Geld für Drogerie-Reiniger. Außerdem belasten Sie die Abwässer und Ihre eigene Gesundheit nicht mehr mit aggressiven klassischen Reinigungsprodukten. Übrigens: Zitronensäure und Essig sind auch gut geeignet, um Kaffeemaschinen und Wasserkocher vom Kalk zu befreien. Somit können Sie die einzelnen Hausmittel teilweise auch für andere Dinge verwenden.
6 Tipps zum täglichen Wassersparen
Rund 120 Liter Wasser verbraucht jeder Deutsche durchschnittlich pro Tag – und davon wird ein Großteil erwärmt. Dabei lässt sich mit einfachen Maßnahmen der Wasserverbrauch senken. Hier sind unsere sechs Wasserspartipps.
1. Umwelt schonen, Geld sparen
2. Duschen statt Baden
3. Spartaste beim WC
4. Wäsche wassersparend reinigen
5. Dichtungen prüfen und austauschen
6. Geschirrspüler statt Selbst-Abwaschen
Gasgeruch frühzeitig erkennen
Auch wenn heutige Erdgasheizungen überaus sicher sind: Sollte doch einmal ein Leck auftreten und Gas entweichen, zählt jede Minute. Denn mit Sauerstoff vermischt droht eine Explosion. Warum Sie das eigentlich geruchslose Erdgas trotzdem schnell riechen können und was in dem Fall zu tun ist, erklären wir in diesem Artikel.
Fauliger oder chemischer Geruch
Erdgas hat sich als saubere Art des Heizens bewährt. Über öffentliche Rohrnetze lässt es sich leicht verteilen – und auch der Anschluss zu Hause benötigt nur wenig Fläche. Doch es genügen schon 5 bis 15 Prozent Erdgas in der Umgebungsluft, um eine Explosion zu verursachen. Die gute Nachricht: Es kommt selten vor. Dennoch sollte schnell reagiert werden, falls es doch einmal oder regelmäßig passiert.
Eigentlich ist Erdgas nicht zu riechen, es gilt als geruchlos. Allerdings mischen alle Gasversorger dem Erdgas einen markanten Duftstoff bei. Er ist schon in geringsten Mengen riechbar. Bleibt beispielsweise der Gasherd länger als nötig an, ist dies in der Regel schnell in der Nase bemerkbar. Je nach Region unterscheiden sich die Duftstoffe – beim Einsatz von Schwefel ist ein fauliger Geruch bemerkbar, bei anderen chemischen Stoffen kann es nach Klebstoff riechen. Meist handelt es sich um stechende und beißende Gerüche, die schnell signalisieren: „Hier stimmt etwas nicht.“
Was tun bei Gasgeruch?
Wenn Sie Gasgeruch in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus wahrnehmen, sollten Sie schnell für Durchzug sorgen. Also: Fenster und Türen öffnen. Zudem sollten elektrische Geräte und Leuchten abgeschaltet werden – und ganz wichtig: kein Feuer und nichts, was Funken schlagen kann, also auch keine Stecker aus der Steckdose ziehen. Ist der Gashahn leicht erreichbar, sollte er noch abgedreht werden – meist ist er beim Gaszähler zu finden. Anschließend verlassen Sie das Haus und informieren den Notruf.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, können Sie auch einen Gasmelder im Haus installieren. Zwischen 30 und 60 Euro kosten die Geräte – wenig Geld im Vergleich zu den drohenden Schäden einer Gasexplosion. Übrigens: Ersticken kann man von Erdgas nicht. Im Gegensatz zu dem alten Stadtgas ist das heutige Erdgas ungiftig.